

Linde vs Rio Tinto
Globales Industriegaseunternehmen mit langfristigen Verträgen vs Großer diversifizierter Bergbaukonzern mit Eisenerz- und Aluminiumproduktion. Welche Aktie passt im September 2026 besser zu Ihrem Portfolio? Die Antwort in einfacher Sprache finden Sie unten.
Linde ist der weltweit größte Industriegasekonzern und sichert sich durch langfristige Take-or-pay-Verträge mit energieintensiven Branchen, die sich einen Lieferantenwechsel nicht leisten können, planbare Cashflows. Rio Tinto fördert dagegen Kupfer, Eisenerz und Aluminium. Dabei schwanken die Gewinne aufgrund der Rohstoffpreise stark, was eine völlig andere Form des Kapitaleinsatzes darstellt. Beide Unternehmen beanspruchen eine Hauptrolle in der Energiewende und verweisen jeweils auf sauberen Wasserstoff beziehungsweise die Kupfernachfrage. Ihre Finanzprofile unterscheiden sich jedoch deutlich, wenn es um Gewinnstabilität und Kapitalbedarf geht. Der Vergleich zwischen Linde und Rio Tinto untersucht die Rendite auf das investierte Kapital, Programme zur Kapitalrückführung und die Frage, bei welchem Unternehmen hinter der Schlagzeile zur Energiewende tatsächlich eine solide finanzielle Substanz steht.
Linde ist der weltweit größte Industriegasekonzern und sichert sich durch langfristige Take-or-pay-Verträge mit energieintensiven Branchen, die sich einen Lieferantenwechsel nicht leisten können, plan...
Was den Kurs bewegt

Linde gibt nach, da Analysten warnen, dass eine starke Umsetzung möglicherweise nicht ausreicht, um das Bewertungsrisiko auszugleichen
- Analysten konzentrieren sich auf den Bewertungsdruck, nachdem BMO sein Kursziel für Linde erneut gesenkt hat. Dies bestärkt die Einschätzung, dass ein Großteil der starken operativen Entwicklung des Unternehmens möglicherweise bereits im Aktienkurs eingepreist ist.
- Die jüngste Berichterstattung verweist auf solide Gewinne und einen soliden Ausblick. Dennoch ist die Aktie weiter abgebröckelt, da Anleger abwägen, ob das Wachstum mit dem erhöhten Bewertungsmultiplikator Schritt halten kann.
- Der nächste Kurstreiber ist die bevorstehende Veröffentlichung der Geschäftszahlen. Damit richtet sich die Aufmerksamkeit auf Margen, Nachfragetrends und die Frage, ob das Management die derzeitige Premiumbewertung rechtfertigen kann.

Rio Tinto gibt nach, während Analysten auf Umsetzungsrisiken und ein schwächeres Umfeld für Bergbauunternehmen hinweisen
- Analysten weisen auf Umsetzungsrisiken im Aluminiumgeschäft von Rio Tinto hin. In jüngsten Einschätzungen wird auf Unsicherheiten bei Tomago und einen breiteren Margendruck in der Branche verwiesen.
- Neue Unternehmensmeldungen zu Vereinbarungen mit indigenen Gemeinschaften und zur Projektaktivität haben dazu beigetragen, die Stimmung zu stabilisieren. Sie konnten den Fokus der Anleger auf die Sensitivität gegenüber Rohstoffpreisen und operative Risiken jedoch nicht vollständig ausgleichen.
- Die Aktie bewegt sich zudem im Gleichlauf mit dem breiteren Bergbausektor. Sinkende Rohstoffpreise und eine schwächere Stimmung im australischen Rohstoffsektor setzen große Bergbauunternehmen weiterhin unter Druck.

Linde gibt nach, da Analysten warnen, dass eine starke Umsetzung möglicherweise nicht ausreicht, um das Bewertungsrisiko auszugleichen
- Analysten konzentrieren sich auf den Bewertungsdruck, nachdem BMO sein Kursziel für Linde erneut gesenkt hat. Dies bestärkt die Einschätzung, dass ein Großteil der starken operativen Entwicklung des Unternehmens möglicherweise bereits im Aktienkurs eingepreist ist.
- Die jüngste Berichterstattung verweist auf solide Gewinne und einen soliden Ausblick. Dennoch ist die Aktie weiter abgebröckelt, da Anleger abwägen, ob das Wachstum mit dem erhöhten Bewertungsmultiplikator Schritt halten kann.
- Der nächste Kurstreiber ist die bevorstehende Veröffentlichung der Geschäftszahlen. Damit richtet sich die Aufmerksamkeit auf Margen, Nachfragetrends und die Frage, ob das Management die derzeitige Premiumbewertung rechtfertigen kann.

Rio Tinto gibt nach, während Analysten auf Umsetzungsrisiken und ein schwächeres Umfeld für Bergbauunternehmen hinweisen
- Analysten weisen auf Umsetzungsrisiken im Aluminiumgeschäft von Rio Tinto hin. In jüngsten Einschätzungen wird auf Unsicherheiten bei Tomago und einen breiteren Margendruck in der Branche verwiesen.
- Neue Unternehmensmeldungen zu Vereinbarungen mit indigenen Gemeinschaften und zur Projektaktivität haben dazu beigetragen, die Stimmung zu stabilisieren. Sie konnten den Fokus der Anleger auf die Sensitivität gegenüber Rohstoffpreisen und operative Risiken jedoch nicht vollständig ausgleichen.
- Die Aktie bewegt sich zudem im Gleichlauf mit dem breiteren Bergbausektor. Sinkende Rohstoffpreise und eine schwächere Stimmung im australischen Rohstoffsektor setzen große Bergbauunternehmen weiterhin unter Druck.
Anlageanalyse

Linde
LIN
Vorteile
- Linde meldete im 3. Quartal 2025 einen Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie um 7% gegenüber dem Vorjahresquartal und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.
- Das Unternehmen erzielte ein Umsatzwachstum von 3% gegenüber dem Vorjahresquartal auf $8.6 Milliarden, getragen von der starken Entwicklung in den Bereichen Elektronik und Gewerbe.
- Linde weist eine starke operative Gewinnmarge von rund 29.7% sowie einen steigenden operativen Cashflow auf, was die operative Effizienz widerspiegelt.
Zu beachten
- Lindes Umsatz im 3. Quartal 2025 verfehlte die Prognosen leicht, was auf mögliche Schwierigkeiten bei der zuverlässigen Erreichung der Umsatzziele hindeutet.
- Der Aktienkurs zeigt aktuell eine bärische technische Stimmung mit einem prognostizierten kurzfristigen Rückgang von etwa 2.7%.
- Die Bedingungen am europäischen Markt bleiben herausfordernd, was das Wachstumspotenzial in wichtigen geografischen Regionen einschränken könnte.

Rio Tinto
RIO
Vorteile
- Rio Tinto betreibt weltweit diversifizierte Bergbauaktivitäten in den Bereichen Eisenerz, Aluminium, Kupfer und Mineralien und bietet dadurch ein breites Engagement im Rohstoffsektor.
- Das Unternehmen weist mit etwa 10.1x im Vergleich zu Wettbewerbern ein relativ niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis auf, was auf eine potenziell attraktive Bewertung hindeutet.
- Rio Tinto ist unter anderem im Bereich von Batterierohstoffen wie Lithium aktiv und könnte dadurch vom wachsenden Bedarf an sauberer Energie profitieren.
Zu beachten
- Die zyklischen Rohstoffpreise setzen Rio Tinto einer erheblichen Marktvolatilität und schwankenden Umsätzen aus.
- Informationen zur Gewinnentwicklung des Unternehmens werden öffentlich weniger häufig aktualisiert, was für Anleger zu gewissen Transparenzproblemen führt.
- Makroökonomische oder regulatorische Veränderungen in wichtigen Bergbauregionen könnten sich negativ auf die Geschäftstätigkeit und die Profitabilität auswirken.
Linde (LIN) – Nächster Termin für Quartalszahlen
Lindes nächster Termin für die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse wird derzeit auf den 30. Oktober 2026 geschätzt. Der Bericht dürfte die Ergebnisse des dritten Quartals 2026 umfassen. Dieses Datum entspricht dem üblichen Zeitplan des Unternehmens für die Veröffentlichung der Ergebnisse Ende Oktober.
Rio Tinto (RIO) – Nächster Termin für Quartalszahlen
Der nächste Termin für die Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Rio Tinto (RIO) wird auf Grundlage aktueller Marktkalender und Analystenschätzungen voraussichtlich auf den 24. Februar 2027 fallen. Der Bericht würde die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 abdecken und damit dem üblichen Veröffentlichungsmuster des Unternehmens für Jahresergebnisse im Februar folgen. Das genaue Datum wurde noch nicht offiziell bestätigt und kann sich innerhalb dieses Zeitfensters noch geringfügig verschieben.
Linde (LIN) – Nächster Termin für Quartalszahlen
Lindes nächster Termin für die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse wird derzeit auf den 30. Oktober 2026 geschätzt. Der Bericht dürfte die Ergebnisse des dritten Quartals 2026 umfassen. Dieses Datum entspricht dem üblichen Zeitplan des Unternehmens für die Veröffentlichung der Ergebnisse Ende Oktober.
Rio Tinto (RIO) – Nächster Termin für Quartalszahlen
Der nächste Termin für die Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Rio Tinto (RIO) wird auf Grundlage aktueller Marktkalender und Analystenschätzungen voraussichtlich auf den 24. Februar 2027 fallen. Der Bericht würde die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 abdecken und damit dem üblichen Veröffentlichungsmuster des Unternehmens für Jahresergebnisse im Februar folgen. Das genaue Datum wurde noch nicht offiziell bestätigt und kann sich innerhalb dieses Zeitfensters noch geringfügig verschieben.
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