

Ericsson vs Credo
Globaler Anbieter von Telekommunikations-Netzinfrastruktur und -dienstleistungen vs Börsennotiertes Unternehmen. Welche Aktie passt im September 2026 besser zu Ihrem Portfolio? Die Antwort in einfacher Sprache finden Sie unten.
Ericsson verkauft Telekommunikationsinfrastruktur und -dienstleistungen weltweit an Mobilfunknetzbetreiber, während Credo Technology Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen für Hyperscale-Rechenzentren anbietet und dabei vom Ausbau der KI-Infrastruktur profitiert. Damit tritt ein etablierter Telekommunikationsausrüster gegen ein agiles Unternehmen für Konnektivitätschips an, das auf einen schneller wachsenden Markt abzielt. Beide sind auf große Kunden aus den Bereichen Unternehmen und Infrastruktur angewiesen, die lange Beschaffungszyklen haben und erhebliche Vorabinvestitionen in die Entwicklung erfordern, bevor sich Umsatz in Gewinn umwandelt. Der Vergleich zwischen Ericsson und Credo ermöglicht es Anlegern, die säkularen Wachstumsdynamiken des 5G-Netzausbaus mit der durch KI getriebenen Nachfrage nach Rechenzentrumsverbindungen zu vergleichen. Die Entwicklung der Bruttomargen beider Unternehmen weist dabei auf sehr unterschiedliche Ertragsqualitäten hin.
Ericsson verkauft Telekommunikationsinfrastruktur und -dienstleistungen weltweit an Mobilfunknetzbetreiber, während Credo Technology Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen für Hyperscale-Rechenze...
Was den Kurs bewegt

Ericsson stabilisiert sich dank Aktienrückkäufen und Ausschüttungen, doch Analysten sehen weiterhin begrenztes Aufwärtspotenzial
- Das laufende Aktienrückkaufprogramm von Ericsson stützt die Stimmung, signalisiert das Vertrauen des Managements und trägt dazu bei, einen Teil des Drucks durch die vorsichtigen Einschätzungen der Analysten auszugleichen.
- Die Analysten halten an einer überwiegend vorsichtigen Haltung fest. Der Konsens tendiert zu „Halten“, und es gibt kaum Anzeichen für einen neuen Katalysator, der stark genug wäre, um eine Neubewertung der Aktie auszulösen.
- Die jüngsten Schlagzeilen zu Dividenden und Kapitalrückführung könnten dazu beitragen, dass sich die Aktien stabilisieren. Die grundsätzliche Sorge über das begrenzte Aufwärtspotenzial besteht jedoch fort.
- Die allgemeine Stimmung bei Telekommunikationsausrüstern bleibt uneinheitlich. Dadurch ist Ericsson anfällig für Warnungen vor Kursrückgängen, wenn Anleger den Fokus auf die Umsetzung und die Visibilität der Nachfrage richten.

Ericsson stabilisiert sich dank Aktienrückkäufen und Ausschüttungen, doch Analysten sehen weiterhin begrenztes Aufwärtspotenzial
- Das laufende Aktienrückkaufprogramm von Ericsson stützt die Stimmung, signalisiert das Vertrauen des Managements und trägt dazu bei, einen Teil des Drucks durch die vorsichtigen Einschätzungen der Analysten auszugleichen.
- Die Analysten halten an einer überwiegend vorsichtigen Haltung fest. Der Konsens tendiert zu „Halten“, und es gibt kaum Anzeichen für einen neuen Katalysator, der stark genug wäre, um eine Neubewertung der Aktie auszulösen.
- Die jüngsten Schlagzeilen zu Dividenden und Kapitalrückführung könnten dazu beitragen, dass sich die Aktien stabilisieren. Die grundsätzliche Sorge über das begrenzte Aufwärtspotenzial besteht jedoch fort.
- Die allgemeine Stimmung bei Telekommunikationsausrüstern bleibt uneinheitlich. Dadurch ist Ericsson anfällig für Warnungen vor Kursrückgängen, wenn Anleger den Fokus auf die Umsetzung und die Visibilität der Nachfrage richten.
Anlageanalyse

Ericsson
ERIC
Vorteile
- Ericsson ist ein weltweit führendes Unternehmen im Telekommunikationssektor mit einer starken Präsenz bei mobiler Konnektivität und 5G-Innovationen.
- Das Unternehmen meldete im dritten Quartal 2025 solide Finanzergebnisse mit einem Nettoumsatz von SEK 56.2 Milliarden und einem EBIT von SEK 15.2 Milliarden.
- Ericsson verfügt mit SEK 33.62 Milliarden an liquiden Mitteln und SEK 85.7 Milliarden Eigenkapital über eine solide Bilanz.
Zu beachten
- Trotz des Wachstums bleiben die operativen Aufwendungen mit SEK 40.82 Milliarden hoch, was die Margen belasten könnte.
- Das Unternehmen weist eine erhebliche Verschuldung von SEK 43.76 Milliarden auf, was mit gewissen finanziellen Risiken verbunden ist.
- Ericsson ist in einem hart umkämpften und sich schnell wandelnden Technologiesektor tätig, der kontinuierliche Innovation und Risikomanagement erfordert.

Credo
CRDO
Vorteile
- Der jüngste Anstieg des Aktienkurses der Credo Technology Group Holding Ltd deutet auf eine positive Marktdynamik hin.
- Das Unternehmen ist in der Halbleiterbranche positioniert, einem strategisch wichtigen Bereich mit Wachstumspotenzial.
- Das hohe Handelsvolumen deutet auf ein reges Anlegerinteresse und eine gute Liquidität der Credo-Aktie hin.
Zu beachten
- Als spezialisiertes Halbleiterunternehmen könnte Credo den für die Branche typischen zyklischen Schwankungen und Lieferkettenrisiken ausgesetzt sein.
- Begrenzt verfügbare detaillierte Finanzinformationen aus öffentlichen Quellen könnten die vollständige Beurteilung der finanziellen Lage von Credo erschweren.
- Das Wettbewerbsumfeld in der Halbleiterbranche ist intensiv. Größere Akteure der Branche üben Druck aus, während sich die Technologie schnell weiterentwickelt.
Ericsson (ERIC) – Nächster Termin für Quartalszahlen
Ericssons nächster Termin für die Veröffentlichung der Ergebnisse wird auf Grundlage des bisherigen Berichtszeitplans voraussichtlich am 15. Oktober 2026 liegen. Der Bericht sollte das 3. Quartal 2026 abdecken. Dieser Zeitpunkt entspricht dem üblichen Veröffentlichungsmuster des Unternehmens für das dritte Quartal Mitte Oktober.
Ericsson (ERIC) – Nächster Termin für Quartalszahlen
Ericssons nächster Termin für die Veröffentlichung der Ergebnisse wird auf Grundlage des bisherigen Berichtszeitplans voraussichtlich am 15. Oktober 2026 liegen. Der Bericht sollte das 3. Quartal 2026 abdecken. Dieser Zeitpunkt entspricht dem üblichen Veröffentlichungsmuster des Unternehmens für das dritte Quartal Mitte Oktober.
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