

AbbVie vs Bristol Myers Squibb
Etabliertes Biopharmaunternehmen mit starkem Cashflow vs Diversifiziertes Biopharmaunternehmen mit Arzneimitteln für Onkologie und Immunologie. Welche Aktie passt im September 2026 besser zu Ihrem Portfolio? Die Antwort in einfacher Sprache finden Sie unten.
AbbVie hat mit Humira ein Imperium aufgebaut und arbeitet nun mit Hochdruck daran, seine Pipeline in den Bereichen Immunologie und Onkologie zu diversifizieren, bevor der Preisdruck durch Biosimilars spürbar wird. Bristol Myers Squibb hat dagegen ein beeindruckendes Krebsmedikamentengeschäft aufgebaut, das von Opdivo und Eliquis getragen wird. Beide Pharmariesen durchlaufen denselben harten Zyklus aus auslaufenden Patenten und setzen Milliarden für Übernahmen und Fusionen ein, um ihre Umsätze zu erneuern. Der Vergleich AbbVie vs. Bristol Myers Squibb stellt zwei der größten Cashflow-Maschinen der Branche gegenüber und vergleicht die Tiefe ihrer Pipelines, die Nachhaltigkeit ihrer Dividenden sowie ihre langfristigen Wachstumswetten.
AbbVie hat mit Humira ein Imperium aufgebaut und arbeitet nun mit Hochdruck daran, seine Pipeline in den Bereichen Immunologie und Onkologie zu diversifizieren, bevor der Preisdruck durch Biosimilars ...
Was den Kurs bewegt

AbbVie erhält Rückenwind für seine Pipeline, da jüngste Studienerfolge und der Abschluss einer Übernahme die Wachstumsperspektiven schärfen.
- Positive Krebsdaten aus einer Studie der späten Phase gaben Anlegern ein neues Wachstumssignal. AbbVie teilte mit, dass die Studie zu etentamig beide primären Ziele erreicht und das Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung oder eines Todesfalls deutlich gesenkt habe.
- Positive neue Ergebnisse aus Phase 3 zu atogepant bei menstrueller Migräne verstärkten den Eindruck, dass die Pipeline von AbbVie neben dem Kerngeschäft mit Immunologie-Produkten mehrere kurzfristige Katalysatoren hervorbringt.
- AbbVie hat zudem die Übernahme von Apogee abgeschlossen und damit seine Bestrebungen zur Diversifizierung des Wachstums bekräftigt. Zugleich bestätigte das Unternehmen seine Gewinnprognose für 2026, was die Stimmung mit Blick auf die operative Umsetzung und die Barmittelgenerierung stabilisierte.

BMY springt dank vielversprechender CAR-T-Daten nach oben, doch Analysten sehen weiterhin Abwärtsrisiken, da die Unsicherheit rund um die Pipeline anhält.
- Positive CAR-T-Daten aus Phase 2 zu Arlocabtagene Autoleucel gaben der Aktie Auftrieb. Die Bewegung schien jedoch auch davon getrieben, dass Anleger innerhalb einer noch frühen Pipeline-Story umschichteten, und weniger von einer vollständigen Neubewertung.
- Die jüngste Aufmerksamkeit rund um Unterbrechungen bei CAR-T-Programmen gegen Autoimmunerkrankungen hat die Risikowahrnehmung erhöht. Dies unterstreicht, wie schnell Sicherheitsmeldungen aus Studien ermutigende klinische Updates überlagern können.
- Die Einschätzungen von Analysten, die auf Abwärtsrisiken hinweisen, dürften dieses Spannungsfeld widerspiegeln: Ein solides Kerngeschäft mit Arzneimitteln stützt die Aktie, während die Umsetzung der Pipeline der entscheidende Unsicherheitsfaktor bleibt.

AbbVie erhält Rückenwind für seine Pipeline, da jüngste Studienerfolge und der Abschluss einer Übernahme die Wachstumsperspektiven schärfen.
- Positive Krebsdaten aus einer Studie der späten Phase gaben Anlegern ein neues Wachstumssignal. AbbVie teilte mit, dass die Studie zu etentamig beide primären Ziele erreicht und das Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung oder eines Todesfalls deutlich gesenkt habe.
- Positive neue Ergebnisse aus Phase 3 zu atogepant bei menstrueller Migräne verstärkten den Eindruck, dass die Pipeline von AbbVie neben dem Kerngeschäft mit Immunologie-Produkten mehrere kurzfristige Katalysatoren hervorbringt.
- AbbVie hat zudem die Übernahme von Apogee abgeschlossen und damit seine Bestrebungen zur Diversifizierung des Wachstums bekräftigt. Zugleich bestätigte das Unternehmen seine Gewinnprognose für 2026, was die Stimmung mit Blick auf die operative Umsetzung und die Barmittelgenerierung stabilisierte.

BMY springt dank vielversprechender CAR-T-Daten nach oben, doch Analysten sehen weiterhin Abwärtsrisiken, da die Unsicherheit rund um die Pipeline anhält.
- Positive CAR-T-Daten aus Phase 2 zu Arlocabtagene Autoleucel gaben der Aktie Auftrieb. Die Bewegung schien jedoch auch davon getrieben, dass Anleger innerhalb einer noch frühen Pipeline-Story umschichteten, und weniger von einer vollständigen Neubewertung.
- Die jüngste Aufmerksamkeit rund um Unterbrechungen bei CAR-T-Programmen gegen Autoimmunerkrankungen hat die Risikowahrnehmung erhöht. Dies unterstreicht, wie schnell Sicherheitsmeldungen aus Studien ermutigende klinische Updates überlagern können.
- Die Einschätzungen von Analysten, die auf Abwärtsrisiken hinweisen, dürften dieses Spannungsfeld widerspiegeln: Ein solides Kerngeschäft mit Arzneimitteln stützt die Aktie, während die Umsetzung der Pipeline der entscheidende Unsicherheitsfaktor bleibt.
Anlageanalyse

AbbVie
ABBV
Vorteile
- AbbVie behauptet dank Skyrizi und Rinvoq, die für ein kräftiges Umsatzwachstum sorgen, seine führende Marktposition in der Immunologie.
- Die starke Bilanz ermöglicht anhaltende Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Aktienrückkäufe trotz auslaufender Patente.
- Die Nachfolger von Humira zeigen ein Wachstumspotenzial im hohen Zehnerprozentbereich und gleichen die Rückgänge bei älteren Produkten aus.
Zu beachten
- Fortlaufende Patentabläufe bei wichtigen Medikamenten setzen die Umsätze bis 2028 dem Druck durch Generika aus.
- Regulatorische Hürden im Adipositas-Portfolio verzögern potenzielle neue Wachstumstreiber.
- Die hohe Verschuldung aus früheren Übernahmen erhöht das finanzielle Risiko in einem Umfeld steigender Zinsen.
Vorteile
- Wachstumsprodukte wie Eliquis, Reblozyl und Breyanzi sorgen bis 2026 für kräftige zweistellige Umsatzsteigerungen.
- Attraktive Dividendenrendite von 4.5 %, gestützt durch eine 56-jährige Ausschüttungshistorie und jüngste Erhöhungen.
- Pipeline-Katalysatoren im Jahr 2026 bieten erhebliches Aufwärtspotenzial über die bereits eingepreisten Belastungen durch Patentabläufe hinaus.
Zu beachten
- Das etablierte Portfolio steht 2025 aufgrund der Konkurrenz durch Generika vor einem Umsatzrückgang von 15-17 %.
- Der Druck durch den Verlust der Exklusivität hält bis 2028 an und könnte die Umsätze um $20-30 Milliarden belasten.
- Der Konsens der Sell-Side-Analysten lautet trotz jüngster Hochstufungen weiterhin „Halten“, da Unsicherheiten bei der Umsetzung bestehen.
AbbVie (ABBV) – Nächster Termin für Quartalszahlen
AbbVies nächster Geschäftsbericht wird auf Grundlage des historischen Berichtszeitraums und aktueller Marktschätzungen typischerweise um den 30. Oktober 2026 erwartet. Die Veröffentlichung dürfte die Ergebnisse des 3. Quartals 2026 umfassen. Ein genaues Veröffentlichungsdatum hat das Unternehmen bislang noch nicht offiziell bestätigt.
Bristol Myers Squibb (BMY) – Nächster Termin für Quartalszahlen
Der nächste Veröffentlichungstermin der Quartalszahlen von Bristol Myers Squibb wird voraussichtlich der 29. Oktober 2026 sein. Der Bericht sollte die Ergebnisse des Q3 2026 abdecken. Dieser Zeitplan entspricht dem jüngsten vierteljährlichen Berichtszyklus des Unternehmens und den Marktschätzungen.
AbbVie (ABBV) – Nächster Termin für Quartalszahlen
AbbVies nächster Geschäftsbericht wird auf Grundlage des historischen Berichtszeitraums und aktueller Marktschätzungen typischerweise um den 30. Oktober 2026 erwartet. Die Veröffentlichung dürfte die Ergebnisse des 3. Quartals 2026 umfassen. Ein genaues Veröffentlichungsdatum hat das Unternehmen bislang noch nicht offiziell bestätigt.
Bristol Myers Squibb (BMY) – Nächster Termin für Quartalszahlen
Der nächste Veröffentlichungstermin der Quartalszahlen von Bristol Myers Squibb wird voraussichtlich der 29. Oktober 2026 sein. Der Bericht sollte die Ergebnisse des Q3 2026 abdecken. Dieser Zeitplan entspricht dem jüngsten vierteljährlichen Berichtszyklus des Unternehmens und den Marktschätzungen.
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